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 Orient Star 
 Die Ursprünge der Orient Star...

Orient Star

Die Ursprünge der Orient Star Premium-Marke reichen in das Jahr 1901 zurück. Damals waren Herrenarmbanduhren noch eine Seltenheit. Während Frauen durchaus schon Armbanduhren als Schmuckstücke trugen, galt beim männlichen Geschlecht noch immer die klassische Taschenuhr als der passende Zeitmesser. Darauf basierend gründete der Uhrmacher Shogoro Yoshida im Jahr 1901 im Tokioter Stadtteil Ueno das Unternehmen Yoshida Tokeiten. Er importierte Taschenuhren und verkaufte diese im Großhandel an japanische Einzelhändler.

Ab dem Jahr 1913 begann Yoshida mit der Fertigung von Uhrengehäusen. Im Jahr 1920 gründete Yoshida die Firma Toyo Tokei Seisakusho und erweiterte das Portfolio auf die komplette Fertigung von Uhren, sowohl Taschenuhren als auch Tisch- und Wanduhren. Ab 1934 wurden in dem Unternehmen auch Armbanduhren hergestellt und nur zwei Jahre später zog die Firma in das eigene, viergeschossige Fabrikgebäude im Stadtteil Hino in Tokio.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Uhrenfertigung auf Befehl des Militärs eingestellt und das Unternehmen musste Messinstrumente und Armaturen für die japanische Luftwaffe herstellen.

Nach Ende des Krieges im Jahr 1946 wurde die Uhrenfertigung zwar wieder aufgenommen, jedoch stellte das Unternehmen aufgrund der damaligen schlechten Wirtschaftslage in Japan den Betrieb 1949 ein. Doch die nun ehemaligen Mitarbeiter von Toyo Tokei gründeten ein Jahr später, 1950, im selben Fabrikgebäude ein eigenes Unternehmen mit dem Namen Tama Keiki. Wiederum ein Jahr später wurde die Firma in Orient Watch umgetauft. Hergestellt wurden Armbanduhren, Wecker und Lager für mechanische Uhrwerke.

1951 – das Jahr der Geburt von Orient Star

Zunächst waren die Armbanduhren mit der Bezeichnung Orient Star einer Kollektion unter Orient Watch zugeordnet. Im Lauf der folgenden Jahrzehnte und aufgrund neuer technischer Entwicklungen, Orient entwickelte und fertigte inzwischen eigene Uhrwerke mit verschiedenen Komplikationen, verschob sich die Serie Orient Star mehr und mehr in das Premiumsegment. Längst hatte sich zu diesem Zeitpunkt, Anfang der 1960er-Jahre, Orient Star international etabliert und konkurrierte aufgrund technischer Entwicklungen und einem innovativen Design mit bekannten Schweizer Marken.

Die 1960er-Jahre waren für Orient-Star eine echte Zeit des Aufbruchs. Design und Technik der Uhren waren, und sind es auch noch heute, auf Einzigartigkeit ausgerichtet. So etwa die 1968 erschienene Racer F3 mit einem eiförmigen Gehäuse oder die ein Jahr später entstandene World Diver. Das nächste Jahrzehnt war von einer gewissen Spaltung innerhalb der Fertigung bei Orient geprägt, die aber letztlich den Ruf der Marke Orient Star festigte. Während sich Orient selbst in den 1970er-Jahren auf die Herstellung von Quarzuhren verlegte, um den Massenmarkt zu bedienen, blieb Orient Star als eigenständige Fertigungslinie dem mechanischen Werk treu.

In den 1970er-Jahren werden die Grundsteine für Orient Star Luxusuhren gelegt

Dazu gehörte unter anderem das erste Automatik-Uhrwerk aus eigener Fabrikation, das Kaliber 46 aus dem Jahr 1971, das bis heute die Basis für die meisten Armbanduhren von Orient Star bildet. So entstanden Uhren mit „ewigem Kalender“ oder auch das Designtechnische Meisterwerk „Monbijou“, eine Skelett-Uhr mit einer wunderbaren Ausstrahlung.  Einige dieser Uhren der 1960er-Jahre wurden zu Ehren des 70. Jahrestages der Gründung von Orient Star wieder neu aufgelegt. So etwa die Orient Star New Skeleton, die mit bis zu 70 Stunden Gangreserve ausgestattet ist, oder die Orient Star Diver 1964 Second Edition.

Im Jahr 2001 erwarb Seiko Epson, eines der drei Kernunternehmen der Seiko-Gruppe, die Aktienmehrheit an Orient. Schon viele Jahre zuvor arbeitete Orient mit Seiko Epson eng zusammen, etwa bei der Entwicklung der automatischen Uhrenwerke. Im Jahr 2009 wurde Orient und damit auch Orient Star zur hundertprozentigen Tochter von Epson. Gerade im hochpreisigen Segment befruchten sich Seiko, Epson und Orient gegenseitig, indem Entwicklungen untereinander ausgetauscht werden. Im Jahr 2003 wurde eigens dafür das Orient Technical Center gegründet, aus dem unter anderem das Kaliber 88700 hervorging. Ein hochpräzises Uhrwerk, das in Uhren und Chronografen der Luxusklasse von Orient Star, aber auch von Seiko zum Einsatz kommt. Orient Star steht für Uhren und Chronografen höchster Zuverlässigkeit und einem Design, das auf vorzügliche Weise Klassik, Gegenwart und Zukunft in sich vereint.

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